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Prof. Dr. Rudolf zur Lippe
*1937 in Berlin. Studium der Rechts-, Staats- und Wirtschaftswissenschaften in Bonn und Göttingen (Dipl. rer. pol.) und der mittleren und neueren Geschichte in Heidelberg und Paris. Später Maler, Theaterregisseur und Bühnenbilder. 1965 Promotion zur französischen Deutschlandpolitik in der Weimarer Republik (Dr. phil.). Ab 1965 Arbeit als Übersetzer für Gabriel Marcel, Lektor im Propyläenverlag, später im Institut für die außereuropäischen Musikkulturen. Ab 1969 philosophische Studien bei Theodor W. Adorno in Frankfurt/Main; 1973 Habilitation in Sozialphilosophie und Ästhetik zur Geschichte des Leibes in der Moderne („Naturbeherrschung am Menschen“). Ab 1971 Lehrtätigkeit. Seit 1974 Inhaber des Lehrstuhls für Ästhetik an der Universität Oldenburg. 1989 Beginn der „Karl Jaspers Vorlesungen zu Fragen der Zeit“ mit internationalen Gastprofessoren und Colloquien. Csaba Bornemisza 1966 in Wien geboren; Studium Konzertfach Violoncello an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Diplom 1990. Ergänzungsstudium am Lehrstuhl für harmonikale Forschung. Mitglied der Wiener Philharmoniker. Seit 1994 Vorträge zum Thema: Musikalische Grundlagen des Vogelgesanges. Publikation: Musik der Vögel, Wien: Braumüller-Verlag 2003. Dr. Jens Krause Graduated in Biology at the Free University of Berlin, Germany, in 1990 which was followed by an M.Phil. in Applied Biology at Queens' College, Cambridge. In his Ph.D. at St. John's College, Cambridge, he studied the evolution of group-living using fish shoals as a model system from 1991-1993. He then spent two years working on parasite-mediated changes in fish behaviour and on the structure of fish shoals at Mount Allison University, Canada, and one year at Princeton University, U.S.A. Jens Krause was appointed Lecturer in Behavioural Ecology at the University of Leeds in March 1996 and promoted to Senior Lecturer in 2002. Hans-Joachim Leppelsack geboren 1942 in Hamm (Westf.). Studium der Zoologie, Botanik und Humanmedizin in Münster, Tübingen und Bochum. 1973 Promotion im Fach Zoologie an der Ruhr-Universität Bochum; Wissenschaftlicher Angestellter an der Ruhr Universität Bochum. 1978-79 Visiting Associate am California Institute of Technology Pasadena. 1982 Habilitation im Fach Zoologie an der Ruhr Universität Bochum. Seit 1982 Professur für Zoologie an der Technischen Universität München, Leiter des Fachgebiets für Spezielle Zoologie. Stellvertretender Sprecher des Departments für Tierwissenschaften im Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München. Arbeitsgebiet: Zentralnervöse Verarbeitung von arteigenen Lauten bei Singvögeln Jörg Böhner Studium der Biologie und Chemie an der Universität Bielefeld, 1987 Promotion (Dr. rer. nat.) über ein verhaltenbiologisches Thema (Lautäußerungen von Vögeln), 1990-1994 wiss. Mitarbeiter am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin 1995 Habilitation im Fach Zoologie, 1997-2003 Prof. für Tierökologie am Institut für Ökologie der Technischen Universität Berlin, Hauptarbeitsgebiete sind Ökologie und Verhalten der Tiere (bes. Vögel und Säugetiere), mehrere Forschungsaufenthalte im Ausland (USA, Australien). Dietmar Todt geboren 1935 in Castrop-Rauxel. Studium der Biologie, Philosophie und Kybernetik in Marburg und Tübingen. 1962: Dissertation über ein Thema der „Circadianen Rhythmik“. 1970: Habilitation an der Universität Freiburg über die „Gesangssteuerung der Vögel“. Dort 1975 Ernennung zum Professor. 1976: Berufung auf den Lehrstuhl für Verhaltensbiologie an der FreienUniversität Berlin. Forschungsprojekte zur akustischen Kommunikation (Vögel und Säugetiere, inkl. Mensch). Roger Mundry geboren 1960 in Schlüchtern (Hessen). Nach verschiedenen Tätigkeiten (Briefträger, Gärtner etc.), Abitur auf dem zweiten Bildungsweg und anschließendem Studium der Biologie in Berlin. Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Freien Universität Berlin. Arbeitsgebiete: Akustische Kommunikation, Sozialverhalten und Verhaltensökologie der Vögel (insbesondere Nachtigallen, Sprosser, Graudrosslinge) sowie angewandte Statistik. Rudolf Frisius geboren 1941. Musikwissenschaftler. Zahlreichen Veröffentlichungen und Radiosendungen. Schwerpunkte seiner Arbeit bilden die Musikanalyse und Neue Musik. Frauke Behrendt studierte an der Universität Lüneburg Angewandte Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt elektronische Kunst und Musik und erhielt für ihre Magisterarbeit zum Thema Handymusik den „Forschungspreis Digitale Medien“ der Kulturinformatik (Universität Lüneburg). Die Arbeit wird im Sommer 2004 unter dem Titel „Handymusik. Klangkunst und ‚mobile devices’“ im Epos-Verlag veröffentlicht. Neben einem Lehrauftrag an der Universität Lüneburg hat sie ihre Arbeit auf internationalen Konferenzen wie der Ciber@rt in Bilbao, Spanien und ISEA2004 in Helsinki, Finnland vorgestellt. Andreas Runte Andreas Runte studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg und arbeitete in dieser Zeit im Kompetenzzentrum "Ästhetische Strategien in Multimedia und digitalen Netzen Schwerpunkt Audio" mit. Nach dem Studium frei journalistische Tätigkeiten u.a. für die musikpädagogische Zeitschrift "Musikunterricht und Computer". Seit einem halben Jahr "Content Manager" bei einem der größten Klingelton Lieferanten Europas tätig, aber trotzdem der Akademie noch nicht ganz abgewandt. Isabel Mundry geboren 1963 in Schlüchtern (Hessen). 1983-1991 Kompositionsstudium bei Frank Michael Beyer und Gösta Neuwirth an der Hochschule der Künste in Berlin; gleichzeitig belegte sie die Fächer Musik- und Kunstgeschichte und Philosophie an der Technischen Universität Berlin. Danach studierte sie bis 1994 Komposition bei Hans Zender an der Musikhochschule in Frankfurt am Main. Seit 1996 ist sie Kompositionsprofessorin an der Frankfurter Musikhochschule. Christina Kubisch geboren 1948 in Bremen Studium der Malerei, Musik (Querflöte, Komposition) und Elektronik in Stuttgart, Hamburg, Graz und Mailand. Nach verschiedenen Gastprofessuren seit 1994 Professorin für „audiovisuelle Kunst“ an der HBKsaar, Saarbrücken. Arbeitet als Bildende Künstlerin, Komponistin und sound artist. Wolfgang Müller geboren 1957. Autor, Musiker (Die Tödliche Doris), Bildender Künstler, lebt in Berlin und Reykjavík. Präsident der Walther von Goethe Foundation. Gründungsmitglied der Gruppe “Die Tödliche Doris” (1980-1987). Aleksander Kolkowski Aleksander Kolkowski wurde 1959 in London geboren, studierte Musik an der London University und am Goldsmiths’ College sowie Geige an der Royal Academy of Music. Wichtige Mentoren waren John Tilbury, Hugh Davies und John Cage. In den letzten 20 Jahren ist er international als Violinist und Solo-Performer aufgetreten und hat außerdem für die Bereiche Tanz, Theater und Film komponiert. Von 1996 bis 2003 lebte er in Berlin. In seinen jüngsten Arbeiten kombiniert er Instrumente und Geräte aus der Pionierzeit der Aufnahme- und Wiedergabetechnik (Trichter-Geige, Kurbelgrammophon, Schellack-Platten und Walzenphonograph), um live eine mechanisch-akustische Musik zu präsentieren. 2002 gründete er die Recording Angels, ein Projekt, das in Performances und Installationen unsere Beziehung zur Klangaufzeichnung mit Hilfe veralteter Aufnahmegeräte wie dem Phonograph erforscht. Aleksander Kolkowski lebt in London. Martin Riches Martin Riches wurde 1942 auf der Isle of Wright (GB) geboren, studierte Architektur und arbeitete bis 1978 in diesem Beruf, seitdem aber auch als bildender Künstler. Riches baut seit 1980 Musikmaschinen und arbeitete lange Jahre mit Komponisten wie Tom Johnson zusammen, die Stücke für diese Maschinen schrieben. Er konstruierte neben der Serinette Klanginstallationen und Maschinen, die menschliche Tätigkeiten wie Gehen, Tanzen oder Sprechen ausführen. 1999 war Riches Preisträger des International Competition for Interactive Art (Tokio). Martin Riches lebt in Berlin. Claus van Bebber 1949 am Niederrhein geboren und dageblieben. Autodidakt. Seit 1979 freiberuflich als Künstler tätig. Bildende Kunst, neue, experimentelle und improvisierte Musik sowie darstellende Kunst bilden die Eckpfeiler seiner intermedialen Arbeitsweise. Es entstehen Bilder, Objekte, Installationen, Aktionen, Projekte, Kompositionen, Improvisationen und vieles mehr. Die Arbeit vorOrt in unmittelbarer Auseinandersetzung mit der jeweiligen Situation (Ort Raum Geschichte Umfeld Thema) ist ein Schwerpunkt. Seit 1990 Projekt „Schallplattenkonzert“. Heather O'Donnell in New York geboren, wo sie von 1985 bis 1991 an der Preparatory Division der Manhattan School of Music Klavier studierte und an den Beethoven Seminaren Alfred Brendels an der Carnegie Hall teilnahm. 1995 absolvierte sie ihren Bachelor of Piano mit besonderer Auszeichnung bei Steven Drury am New England Conservatory in Boston. 1997-1999 war sie Meisterschülerin bei Peter Serkin am Mannes College of Music in New York und besuchte die Meisterklassen von Pierre-Laurent Aimard, Claude Helffer und Emmanuel Ax. Neben ihren musikalischen Studien nahm sie an Philosophie- und Literaturseminaren an der New School for Social Research und der Columbia University teil. Steve Kaspar (*1952, Luxembourg) “Having experimented, since the ‘70s, with a large variety of materials in a number of disciplines, Steve Kaspar participates in a training course in a new musical theatre with Mauricio Kagel in Cologne. Incited by these experiences, he dedicates himself to audio-visual and theatrical performances and reflections collaborating with the ‘Stalker’ in Brussels (B). Since the early ‘90s, Kasper’s research has condensed into cycles of drawings, sound compositions and installations, which all underline the general theme of ‘Generation’. He explores the noisy, violent and contradictory domain of the fields of the “ineffable,” in order to attain a ‘form’ that is a precipitate of time and space; an astounding shape resembling a comet’s tail and as crystalline as a metaphor.” Yuko Kominami (*1973, Japan) After trained in butoh and dance in Tokyo (JPN), she studied at Laban Centre in London (UK) from 1998 to 2000. She has danced in several performances in Tokyo, London and Luxembourg. She currently lives in Luxembourg. “My dance aims to make the intense existence of body emerge in the here and now. That is where the punctum bubbles up and the energy flows into nomadic movement. So it is a celebration.” Ignaz Schick geboren 1972. Studierte Altsaxophon. Konzerte und Tourneen mit Don Cherry, Bob Rutman's Steelcello Ensemble und Marc Boukouya. 1992-95 Zusammenarbeit mit dem Komponisten Josef Anton Riedl. Seit Mitte der neunziger Jahre diverse Ensembles (Perlonex, Petit Pale, Phosphor), Duo mit der Tänzerin Snezjana Premus und Solo-Performances (Tabit, Metaflexes). Tourneen in Europa, Nordamerika und dem Balkan. Gründete 1998 Edition Zangi und 2000 das Label Zarek. Burkhard Beins geboren 1964. In den achtziger Jahren ausgiebige Beschäftigung mit Musik für Schlagzeug und Tonbandmaterial. Seit 1990 internationale Festivals, Konzerte und Tourneen mit experimenteller Musik in Europa und Nordamerika. Mitglied diverser Ensembles (Activity Center, Perlonex, The Sealed Knot, Phosphor). Zusammenarbeit u. a. mit Keith Rowe, John Bisset, Phil Durrant, Sven-Åke Johansson, John Tilbury, Orm Finnendahl. Jörg Maria Zeger geboren 1962. Nach dem Studium der vergleichenden Musikwissenschaft ausgedehnte Feldforschungsreisen in Südost-Asien. Studierte die Musik der Stämme Batak und Mininga-Bau auf Sumatra. Tourneen in Europa, Finnland, Rußland und Nordamerika als Solist und mit den Gruppen Daktari, Pushkin, Gelèe Royal und Perlonex. Zusammenarbeit mit u. a. Jim Meneses, Toshimaru Nakamura, Alex Nowitz, Sakari Luoma, Olaf Rupp, Souleymane Tourè. Jutta Ravenna 1960 in Düsseldorf geboren. Sie studierte Bildende Kunst und Musik (Kunstakademie Düsseldorf, Hochschule der Künste Berlin). 1986: erste Kompositionen und Experimentalfilme. 1987: erste Klangobjekte. Seit 1994 raumbezogene Arbeiten im Innen- und Außenraum: See, stillgelegte Werft und Gelatinefabrik, alte Kirchen und Klöster, Hochschulgelände und Shopping Mall. Ihre Arbeiten sind sowohl für das urbane als auch natürliche Ambiente konzipiert. Manfred Kroboth geboren 1966 in Karlsruhe. Studium der Freien Kunst an der HfbK Hamburg (1989-1996). Von 1996 bis 2000 Artist-in-residence an der Jan van Eyck Akademie, Maastricht (Niederlande). 2001/02 Lehrauftrag (Aufbau und Betreuung der Videowerkstatt des Fachbereichs Freie Kunst) an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Arbeitsstipendien der Freien und Hansestadt Hamburg (2001) und der Kunststiftung Baden-Württemberg (2002), sowie Aufenthaltsstipendien in Eckerförde (2000) und Bleckede (2003). Lebt in Hamburg. Jutta Konjer geboren 1965 in Nordhorn. Studium an der HfbK Hamburg bei C. Böhmler, Diplom, Aufbaustudium. Aufenthalte und Stipendien u.a. in Hamburg, Worpswede, Schöppingen, Maastricht, Rotterdam und Neuenhaus; Installationen, selbstinszenierte Fotografie, Installationen, Stoffskulpturen und Zeichnungen. Tilman Küntzel geboren 1959, studierte bis 1992 Freie Kunst an der Kunsthochschule Hamburg. Motiviert durch Gastprofessoren wie Henning Christiansen, Phil Corner und Mauricio Kagel beschäftigte er sich bereits von Beginn an mit der Frage der Proportionen auditiver und visueller Darstellungen und entsprechend mit den Mechanismen der synästhetischen Wahrnehmung. Die Licht- und Klanginstallationen nehmen oft direkten Bezug auf die Räume für die sie eingerichtet werden. Ein solcher Raum lässt sich dann als selbstspielendes Instrument verstehen, in dem Klänge durch verschiedene einfache Mechanismen und aus Bewegungen von Licht generiert werden. Küntzel stellte bereits im Europäischen Raum aus wie Budapest, Eindhoven, Clamart, Bialystock und Stockholm, sowie in Goethe-Instituten in Neu Delhi, Krokow und Toronto. 2002 erhielt er für das Konzept zu SEISMOPHONIE den 1. deutschen Klangkunst Preis (WDR und Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl) und 2003 das Berliner Klangkunststipendium für ein Untersuchungsprojekt zu Stimmenimitationen bei Staren. Lebt in Berlin. |